Wachstum und Entwicklung:

Unsere Kirchengemeinde im Laufe der Zeit

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marli-Brandenbaum Lübeck ist am 01. Januar 2022 aus der Fusion der drei zuvor selbstständigen Kirchengemeinden Auferstehung, St. Philippus und St. Thomas hervorgegangen.

Blickt man zurück auf die Geschichte der Entwicklung des kirchlichen Lebens im Lübecker Osten, so fällt eine gleichsam pulsierende Bewegung auf: "Keimzelle" des kirchlichen Lebens auf Marli war in den Nachkriegsjahren die "Marli-Gemeinde" St. Thomas. Der Gemeindegründung am 1. Oktober 1950 folgte die Einweihung des St. Thomas-Kirche am Pfingstfest im Jahr darauf.

Der Lübecker Osten wuchs in den folgenden Jahren rasant - und mit der Erschließung immer weiterer Wohngebiete auch die Zahl der Gemeindeglieder der Thomas-Gemeinde. Am 1. April 1956 wurde sodann als "Tochter" der St. Thomas-Gemeinde die Kirchengemeinde St. Philippus gegründet, am 24. März 1957, also ungefähr ein Jahr später, die St. Philippus-Kirche eingeweiht.

Doch auch die St. Thomas-Gemeinde wuchs in den Folgejahren weiter. 1962 wurde daher an der Arnimstraße mit der Errichtung eines weiteren Pastorates samt Gemeindesaal ein Außenposten geschaffen (Bezirk "St. Thomas III"), aus welchem dann im Folgejahr die zweite Gemeindeneugründung erfolgte. Am 1. Oktober 1963 wurde die Auferstehungs-Kirchengemeinde von der Kirchengemeinde St. Thomas abgetrennt und erhielt am Ewigkeitssonntag 1970 mit der Einweihung der Auferstehungskirche am Marliring 1 / Ecke Arnimstraße ebenfalls ein eigenes Gotteshaus.

 

Zusammenschluss zur Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marli-Brandenbaum Lübeck am 01. Januar 2022

Mit dem Zusammenschluss am 01.01.2022 zur Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marli-Brandenbaum erfolgt nun eine Besinnung auf die Ursprünge. Die gesellschaftliche und kirchliche Situation in den Nachkriegsjahren und -jahrzehnten legte eine immer weitere Expansion kirchlicher Strukturen im Stadtteil nahe. Nun ist es an der Zeit, die Gestaltungskräfte kirchlichen Lebens wieder stärker zu konzentrieren, um auch in Zukunft lebendige Kirche im Stadtteil und für den Stadtteil zu sein und zu bleiben.